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Ein trauriges Dasein friste diese Loks, sie dienen nur noch als Ersatzteilspender....

(ID 290124)



Ein trauriges Dasein friste diese Loks, sie dienen nur noch als Ersatzteilspender....

Die Westerwaldbahn (WEBA) Lok 2 und 4 (V 26.2 und V26.4) abgestellt (31.05.2013) etwas abseits des WEBE Betriebshofes auf der Bindweide (bei Steinebach/Sieg). 

Die Jung Loks vom Typ R 30 B wurden bei der Firma Jung in Kirchen/Sieg bebaut.
Hinten die V26.2 wurde 1956 unter der Fabriknummer 12103 gebaut, bei einem Unfall 1998 erlitt sie einen Totalschaden. Hinten die V26.4 wurde 1959 unter der Fabriknummer 12997 gebaut, diese wurde im selben Zeitraum als Ersatzteilspender angestellt.

Ihre Schwestern die V26.1 und V 26.3 laufen heute noch prächtig, zudem sind diese Maschinen sehr zuverlässig.

Ein trauriges Dasein friste diese Loks, sie dienen nur noch als Ersatzteilspender....

Die Westerwaldbahn (WEBA) Lok 2 und 4 (V 26.2 und V26.4) abgestellt (31.05.2013) etwas abseits des WEBE Betriebshofes auf der Bindweide (bei Steinebach/Sieg).

Die Jung Loks vom Typ R 30 B wurden bei der Firma Jung in Kirchen/Sieg bebaut.
Hinten die V26.2 wurde 1956 unter der Fabriknummer 12103 gebaut, bei einem Unfall 1998 erlitt sie einen Totalschaden. Hinten die V26.4 wurde 1959 unter der Fabriknummer 12997 gebaut, diese wurde im selben Zeitraum als Ersatzteilspender angestellt.

Ihre Schwestern die V26.1 und V 26.3 laufen heute noch prächtig, zudem sind diese Maschinen sehr zuverlässig.

Armin Schwarz 01.09.2013, 1800 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 0.020 s (1/50) (1/50), Blende: f/8.0, ISO800, Brennweite: 33.00 (33/1)

2 Kommentare, Alle Kommentare
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Stefan Wohlfahrt 01.09.2013 19:15

Ersatzteilspender ist traurig, aber dafür können andere Loks länger fahren.
Gruss Stefan

Hans und Jeanny De Rond 01.09.2013 20:18

Oh die armen Jung Loks, Armin.
Fast daselbe traurige Bild, wie in Fond de Gras, obwohl hier noch ein bisschen Hoffnung besteht.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
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