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Links etwas verdeckt eine mir unbekannte 335er und rechts die bei Jung gebaute 335 007-1, ex DB 333 007-3, abgestellt am 15.02.2014 in Gießen.

(ID 323608)



Links etwas verdeckt eine mir unbekannte 335er und rechts die bei Jung gebaute 335 007-1, ex DB 333 007-3, abgestellt am 15.02.2014 in Gießen.

Die 335 007-1 wurde 1968 bei Jung, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 14047  gebaut und als 333 007-3 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. 1989 erfolgte der Umbau auf Funkfernsteuerung und umbezeichnung in 335 007-1. Im Jahre 2007 bekam sie dann auch die NVR-Nummer 98 80 3335 007-1 D-DB.

Die Loks der BR 335 haben einen MWM-Motor vom Typ RHS 518A mit einer Dauerleistung von 177 kW (240 PS) und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt (wie bei allen BR 333 und 335) vom Motor über das hydraulische Wendegetriebe, über Gelenkwelle und zusätzliche Achsgetriebe.
Die Kraftübertragung über Gelenkwelle ist eine Weiterentwicklung Gmeinder aus dem Jahre 1965. 
Das ist auch der wesentliche Unterschied zu den BR 331 und 332, hier erfolgt die Kraftübertragung über Kette.

Links etwas verdeckt eine mir unbekannte 335er und rechts die bei Jung gebaute 335 007-1, ex DB 333 007-3, abgestellt am 15.02.2014 in Gießen.

Die 335 007-1 wurde 1968 bei Jung, Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 14047 gebaut und als 333 007-3 an die DB - Deutsche Bundesbahn geliefert. 1989 erfolgte der Umbau auf Funkfernsteuerung und umbezeichnung in 335 007-1. Im Jahre 2007 bekam sie dann auch die NVR-Nummer 98 80 3335 007-1 D-DB.

Die Loks der BR 335 haben einen MWM-Motor vom Typ RHS 518A mit einer Dauerleistung von 177 kW (240 PS) und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt (wie bei allen BR 333 und 335) vom Motor über das hydraulische Wendegetriebe, über Gelenkwelle und zusätzliche Achsgetriebe.
Die Kraftübertragung über Gelenkwelle ist eine Weiterentwicklung Gmeinder aus dem Jahre 1965.
Das ist auch der wesentliche Unterschied zu den BR 331 und 332, hier erfolgt die Kraftübertragung über Kette.

Armin Schwarz 17.02.2014, 850 Aufrufe, 3 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 1000D, Belichtungsdauer: 0.008 s (1/125) (1/125), Blende: f/8.0, ISO400, Brennweite: 40.00 (40/1)

3 Kommentare, Alle Kommentare
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Stefan Wohlfahrt 17.02.2014 21:03

Gerade des etwas versteckt gibt dem Bild den besonderen Reiz.
einen lieben Gruss
Stefan

Hans und Jeanny De Rond 17.02.2014 21:06

Hier kann ich Stefan nur zustimmen, mir gefällt die Bildgestaltung auch sehr gut.
Und eine weitere Jung Lok hast Du gefunden, Armin.
Toll.
Einen lieben Gruß nach Herdorf
Jeanny

Armin Schwarz 18.02.2014 18:30

Hallo Stefan und Jeanny,
es freut mich sehr dass Euch das Bild zusagt.
Als Bildgestaltung konnte ich eh nicht viel machen, da ein anderes Bild legal möglich war.
Liebe Grüße
Armin

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Armin Schwarz

Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras.

Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen.

Die Loks:
In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück).

Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. 

Technik:
Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm.

Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. 

TECHNISCHE DATEN:
Gebaute Anzahl: 26
Spurweite: 1.435 mm (Normalspur)
Achsordnung: B (2 Achsen)
Länge über Puffer: 6.840 mm
Höhe: 3.600 mm
Breite: 2.970 mm
Radstand: 2.500 mm
Dienstgewicht: 30t
Max. Achslast: 15,0 t
Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, 
Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min
Getriebe: Voith RS 18 Z
Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen
Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
Leider schon in einem sehr schlechten Zustand präsentierte sich am 16 Juni 2013 die AMTF No 30, ex ARBED 130, ex ARBED 30, AES DH2, eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive vom Typ Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), bei der AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras. Die zweiachsige hydraulische Diesellokomotive wurde 1965 von der Arnold Jung Lokomotivfabrik GmbH in Jungenthal bei Kirchen an der Sieg unter der Fabriknummer 13870 gebaut und im Februar 1966 an die Eisenhütte Arbed Esch-Schifflange AES als DH 2 geliefert. Hier lief sie oft mit ihrer Schwester, Kabine an Kabine, gekuppelt. Bei der Fusion der Lokbetriebe der ARBED (Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange SA, heute ArcelorMittal) erhielt sie erst die Bezeichnung ARBED 30, später ARBED 130. Einzeln lief sie dann auch in Belval bis sie überzählig wurden. Nach langen Verhandlungen konnte die AMTF Ende der 1990er Jahre einen ihrer Finanzen entsprechenden Kaufpreis erreichen, und die Lok ging an die AMTF - Association des Musée et Tourisme Ferroviaires a.s.b.l. in Fond-de-Gras, wo sie die Nr. 30 bekam. Man musste aber einen Motordefekt feststellen. Zusätzliche Kosten waren für die Austauschteile bei MTU (Mercedes) zu erwarten, doch Mechaniker vom TICE (Transport intercommunal de personnes dans le canton d'Esch-sur-Alzette) haben unentgeltlich gute Arbeit geleistet. Nachdem die meisten Beulen aus der Karosserie ausgebessert waren wurden sie blau gestrichen. Die Leistung der Lok genügte aber nicht um einen 3 Wagen Zug die Steigung von Pétange (Petingen) hochzuziehen. Die Loks: In den Nachkriegsprogrammen bot Jung ein zweiachsiges Muster für Industriebahnen mit unterschiedlichen Motorleistungen an. Die Fahrzeuge wiesen ein endständiges Führerhaus und einen halbhohen, schmalen Motorvorbau auf. Die äußere Erscheinung des Musters blieb auch bei Umstellung von Ketten- auf Gelenkwellenantrieb weitgehend unverändert. Die größten Stückzahlen erreichten die Typen RK 15 B und RK 20 B (je 20 Stück) sowie RC 24 B (26 Stück). Zur 4. Generation gehörte die Jung RC 24 B (R = Regelspur, C = Antrieb über Gelenkwellen, 24 = 1/10 der Leistung in PS, B = 2 Achsen), eine zweiachsige hydraulische Diesellokomotive für den Rangier- und Verschubbetrieb, von denen 26 Stück zwischen 1963-1976 von der Lokomotivfabrik Jung gebaut wurden. Technik: Die Lokomotiven besitzen einen einfachen Vorbau für die Maschinenanlage und einen dahintergelegenen Führerstand. Der Maschinenraum war zur Verbesserung der Streckensicht im vorderen Teil abgewinkelt. Der Vorbau hatte Türen zur Wartung der Maschinenanlage. Im Führerhaus befindet sich der Führertisch in der Mitte der Vorderwand. Bedienelemente für Fahren und Bremsen sind auf beiden Führerhausseiten vorhanden. Die Lok besitzt einen Blechrahmen aus Blechwangen mit einer Stärke von 15 mm sowie einer Pufferbohle. Der gesamte Rahmen ist in Schweißbauweise hergestellt. Das Laufwerk besteht aus zwei mit Blattfedern abgefederten Achsen mit Gleitlagern. Die Federn stützen sich oberhalb der Achslager ab. Der Achsstand beträgt 2.500 mm. Die Maschinenanlage bestand aus einem wassergekühlten aufgeladenen 6-Zylinder-Viertakt-Reihendieselmotor vom Typ Daimler-Benz MB 846 A mit einer Leistung von 184 kW (250 PS). Über das nachgeschaltete Getriebe (Strömungswendegetriebe) vom Typ Voith RS 18 Z erfolgt die Kraftübertragung hydraulisch über zwei Gelenkwellen auf die beiden Achsgetriebe. TECHNISCHE DATEN: Gebaute Anzahl: 26 Spurweite: 1.435 mm (Normalspur) Achsordnung: B (2 Achsen) Länge über Puffer: 6.840 mm Höhe: 3.600 mm Breite: 2.970 mm Radstand: 2.500 mm Dienstgewicht: 30t Max. Achslast: 15,0 t Dieselmotor Typ: 6 Zyl. Daimler-Benz MB 846A, Motorleistung: 184 kW (250 PS) bei 1.500 U/min Getriebe: Voith RS 18 Z Kraftübertragung: dieselhydraulisch über Gelenkwellen auf die Achsen Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h Kleinster befahrbarer Radius: 35 m
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